Über Jugendclubs zur Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend

Über Jugendclubs zur Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend

Wie ich den Formierungsprozess erlebte

Von Rolf Priemer

 

Es war im Januar 1960 in Düsseldorf. Der Jugendkreis 59, Club für internationale Jugendbegegnung, hatte zu einer Diskussion ins CVJM-Haus in der Graf-Adolf-Straße eingeladen. Thema: “Welttreffen der Jugend an Rhein und Ruhr?”

Mich interessierte, mit vielen anderen Jugendlichen gemeinsam, die zu dieser Veranstaltung kamen, ob und wie ein internationales Jugendtreffen in unserem Lande durchzuführen sein würde. Der Vorschlag dazu stammte vom damaligen NRW-Innenminister Dufhues (CDU). Er und seine politischen Freunde standen fest auf den Positionen des kalten Krieges. Sie waren über das Streben von Teilen der Jugend nach Frieden und Verständigung und darüber besorgt, dass etwa 1 000 Jugendliche im Sommer 1959 zu den VII. Weltfestspielen der Jugend und Studenten nach Wien gefahren waren und viele aus Nordrhein-Westfalen kamen. In Wien selbst hatten reaktionäre Kräfte bei dem Versuch, ein “Anti-Festival” zu organisieren, eine Pleite erlitten. Den Festivalgegnern war von den Teilnehmern, die sich nicht von den Weltfestspielen abwerben ließen, eine Niederlage verpasst worden. Dufhues ließ durch Behörden und Polizei Festivalteilnehmer verfolgen und stellte einige Organisatoren vor Gericht. Mit seinem Vorschlag für ein internationales Jugendtreffen an Rhein und Ruhr wollte er vom Fehlschlag des Anti-Festivals ablenken und deutete die Überlegung an, ein Festival nach eigener Fasson durchzuführen. Aber in Wirklichkeit hatten er und seine CDU-Freunde, wie es sich bis auf den heutigen Tag zeigt, immer Angst vor freien Diskussionen und internationalen Jugendbegegnungen.

Über Jugendclubs Kräfte sammeln

Das zeigte sich in Düsseldorf. Dufhues, der zur Diskussion eingeladen war, blieb fern. Stattdessen schickte er seine Polizei, ließ die Veranstaltung für “verboten” erklären, alle Teilnehmer registrieren und so genannte “Rädelsführer” verhaften. Viele waren fassungslos, das Vorgehen empörte uns.

Der “Jugendkreis 59” wurde nach den Weltfestspielen im Jahre 1959 in Wien von Teilnehmern gebildet. Er trat für Frieden, Völkerverständigung und internationale Jugendbegegnungen ein. Dort trafen sich Düsseldorfer Jugendliche, ein Zusammenschluss junger Menschen unterschiedlicher politischer Auffassungen, die sich vor Ort für diese Ideen engagierten. Einige waren Leser der Zeitschrift “Elan, Zeitschrift für internationale Jugendbegegnung”, die 1958 in Vorbereitung der Wiener Weltfestspiele gegründet wurde. Zu den Herausgebern und Verlegern gehörten der katholische Schriftsteller und Pädagoge Prof. Dr. Leo Weismantel, der evangelische Pfarrer Willi Heintzeler, der Lyriker Arno K. Reinfrank und der Kommunist Karl Heinz Schröder. Zusammen mit Weltkirchenratspräsident Dr. Martin Niemöller, Prof. Dr. Klara Maria Faßbinder, Prof. Dr. Franz-Paul Schneider, dem katholischen Theologen Prof. Dr. Aufhauser, Studenten-Pfarrer Herbert Mochalski, Helmut Rödl und Bernhard Jendrejewski traten sie mutig dem unter der Jugend verbreiteten Antikommunismus entgegen und setzten sich für die Festivalbewegung in unserem Lande ein.

Ich engagierte mich in Düsseldorf für die Durchführung von regelmäßigen Club-Veranstaltungen, die meistens monatlich in verschiedenen Lokalen stattfanden. Einige Zeit später wurde ich zum Vorsitzenden gewählt. Wir gewannen junge Leute hinzu. Unser “Club 59”, wie er fortan hieß, führte Filmveranstaltungen, Diskussionen und Streitgespräche, Studienreisen und Ausflugsfahrten, politische Liederabende mit Dieter Süverkrüp und Gerd Semmer, aber auch große Beatveranstaltungen durch. Sorgfältig bereiteten wir alle Veranstaltungen vor, warben unter jungen Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten um Besucher und gaben die Club-Zeitschrift “Knüller” heraus.

“Kommunistische Umtriebe”

Auf besonderes Interesse der Düsseldorfer Jugend stieß ein Streitgespräch zur Bundestagswahl 1961. Wir gaben ihm den Titel “Manche mögen es heiß” und klebten dafür von Peter Leyendecker entworfene Siebdruckplakate. Zu diesem Jugendforum in der Traditionsgaststätte “Schlösser” in der Düsseldorfer Altstadt hatten wir die Düsseldorfer Bundestagskandidaten eingeladen. Es kamen die Kandidaten von CDU, GDP, DFU sowie die aus den Falken ausgetretenen Landesfunktionäre Bernhard Jendrejewski und Fritz Meinecke sowie für die FDP Burkhard Hirsch. Die SPD-Kandidaten hatten abgesagt.

Über 500 Jugendliche erlebten eine spannende Diskussion. Es ist mir noch gut in Erinnerung, dass dem Kommunisten, dem späteren VVN-Präsidiumsmitglied Hans Jennes, der sich aus dem Saal an der Diskussion beteiligen wollte, durch den überraschenden Auftritt eines Kommissars der Politischen Polizei das Wort verboten und mir als Versammlungsleiter mit dem Abbruch der Veranstaltung gedroht wurde, wenn ich diesen sprechen lassen würde. Die Veranstaltungsteilnehmer bekamen eine Lektion in Sachen Redefreiheit: hier wurde einem Kommunisten, dessen Partei 1956 verboten wurde, keine Redefreiheit gewährt und selbst dem Veranstalter gedroht.

Mit dieser Veranstaltung hatten wir uns “kommunistischer Umtriebe verdächtig” gemacht. Ich wurde “observiert” und wenig später – ich war Betriebsratsvorsitzender in einer Druckerei – schreckte man auch nicht vor einem “Besuch” im Betrieb zurück. Versuch der Einschüchterung und Diskriminierung. In der Folgezeit hatten wir große Schwierigkeiten bei der Anmietung von Räumen.

Notwendige zentrale Koordinierung

Nicht nur in Düsseldorf, auch in vielen anderen Städten der Bundesrepublik waren Jugendclubs entstanden, deren Mitglieder oft junge Kommunisten und Sozialisten waren, die sich vor allem für eine politische Alternative zum Kalten Krieg stark machten, die nach Frieden, Verständigung, Demokratie und internationaler Jugendbegegnung strebten, die sich aktiv in vielfältigen Aktionen engagierten.

Als Redakteur des Jugendmagazins Elan – ich arbeitete dort von Mai 1962 bis Dezember 1967 – konnte ich mit Hilfe von Freunden vielfältige und enge Kontakte zu Gleichgesinnten und Lesern knüpfen. Besonders die Weltfestspiele in Helsinki 1962 und viele Auswertungsveranstaltungen waren geeignet, um bundesweit Kontakte zu schaffen und eine Zusammenarbeit zu entwickeln. Elan propagierte mit Artikeln unsere gemeinsamen politischen Anliegen. Ich trat als Redakteur auf vielen Veranstaltungen auf, um die Idee der Jugendclubarbeit als eine neue Form der Zusammenarbeit von fortschrittlichen Jugendlichen zu erläutern. Im Laufe der 60er Jahre entstanden in 37 Städten ähnlich arbeitende Jugendclubs in allen Bundesländern, mit denen wir in Kontakt standen.

Aus dieser Entwicklung ergab sich immer deutlicher die Notwendigkeit einer zentralen Koordinierung. Wir entwickelten zwar über Elan einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch, aber das schien nicht mehr ausreichend zu sein So gründeten wir schließlich am 28./29. Oktober 1967 in Essen eine “Arbeitsgemeinschaft politischer Jugendclubs NRW (APOC)”, zu deren Vorsitzendem ich von Vertretern von zehn Jugendclubs gewählt wurde. Wir verstärkten die bundesweite Zusammenarbeit der uns bekannten Clubs, gaben Anregungen für Veranstaltungen und boten dafür Hilfen und Materialien an.

Doch die Auseinandersetzungen über die politischen und sozialen Entwicklungen der Bundesrepublik, mit der Regierung und den Bundestagsparteien eskalierten insbesondere in den Jahren 1967 und 1968 in einem rasanten Tempo. Wie empfanden wir die Situation Mitte bis Ende der 60er, grob umrissen?

Was ließ uns rebellieren?

Von Bestehen der Bundesrepublik an saß in Bonn die CDU an den Regierungsschalthebeln. Sie hatte alte Nazis in wichtige Funktionen des Staates, der Wirtschaft, der Polizei, der Justiz, der Regierung gehievt – überall waren sie anzutreffen. Besonders erregte uns, dass die Bundesrepublik einen Bundespräsidenten namens Lübke hatte, der an Konzentrationslagern der Nazis mitgebaut hatte. Ebenso empörend war die Tatsache, dass das Land von einem Bundeskanzler namens Kiesinger regiert wurde, der unter Goebbels Nazipropagandist und NSDAP-Mitglied war. Aber der Vorgang, dass im Dezember 1966 die SPD so skrupellos war, mit der CDU/CSU in eine Regierung der großen Koalition zu gehen, neben Kurt-Georg Kiesinger ein Willy Brandt auf der Regierungsbank Platz nahm, war ein weiterer Anlass für Proteste.

Die Bundesregierung verweigerte die Anerkennung der aus dem II. Weltkrieg hervorgegangenen Realitäten, die Anerkennung der bestehenden Grenzen und der DDR, und wirkte so als Störenfried unter den Völkern Europas. Sie ließ Jugendliche, die Kontakte zur Jugend der DDR und zur Jugend in anderen sozialistischen Ländern suchte, verfolgen. Ein Beispiel dafür war 1965 die von Horst Wilhelms initiierte Veranstaltung “Diese Zeit – unsere Zeit verlangt Deutschlandinitiativen der Jugend” in Oberhausen. Nachdem ich ein Einleitungsreferat gehalten hatte, wollte der Vertreter der DDR-Jugend, Eckart Netzmann, das Wort nehmen. Die Polizei untersagte das, erklärte das Verbot der Veranstaltung, nahm die 50 DDR-Jugendlichen fest, stellte deren Personalien fest und schob sie in die DDR ab.

Das deutsche Großkapital, das schon zwei Weltkriege in diesem Jahrhundert mit Gebietsansprüchen angezettelt hatte, nutzte die nach 1945 in der Bundesrepublik mit Hilfe der Westmächte wiedererlangten alten Macht- und Besitzverhältnisse zu einer reaktionären Politik nach innen und außen. Die Bundesregierung der CDU/CSU und SPD bereitete die Demontage des Grundgesetzes durch Einführung von Notstandsgesetzen vor.

Namentlich Franz-Josef Strauß strebte nach atomarer Bewaffnung der Bundeswehr. Die Bundesregierung unterstützte den US-Völkermord in Vietnam und arbeitete mit den Obristen, die 1967 in Griechenland putschten, zusammen. Sie duldete die Volksverhetzung, vor allem die Hetze gegen die rebellierende Jugend durch die Springerpresse, und beteiligte sich daran.

Die KPD war seit 1956 verboten, aber die Neonazis wurden gefördert und die NPD zog in sieben Landtage ein.

Nicht zuletzt die Misere des bundesdeutschen Bildungssystems ließ arbeitende, lernende und studierende Jugend – Lehrlinge, junge Arbeiter und Angestellte, Schüler und Studenten – rebellieren. Auf Demos gab es ab es zum Beispiel auf Transparenten zu lesen: “Im Jahr 2000 – dumm aber deutsch!”

Der feige Polizeimord am Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Westberlin durch den Polizeibeamten Karl-Heinz Kurras anlässlich einer antiimperialistischen Demonstration gegen den Besuch des Schahs von Persien in Deutschland brachte die angestaute Wut und Empörung zum Überkochen. Es kam zu einem massenhaften Aufschwung von Aktionen der arbeitenden, lernenden und studierenden Jugend, zu einer richtigen Revolte. Besonders der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) erwies sich in dieser Phase als einflussreichste Kraft. Er vertrat viele richtige Forderungen, gab fortwährend Impulse für Aktionen und propagierte eine fortschrittliche Politik. Allerdings erklärten sich, berauscht durch den Aufschwung der Jugendaktionen, führende SDSler zur revolutionären Avantgarde. Einige elitäre Führer glaubten tatsächlich, mit Massenaktionen der Studenten könnten die Regierenden verjagt und die Republik umgekrempelt werden. Die Rolle der Arbeiterklasse wurde völlig negiert und als “überholt” eingeschätzt und das, obwohl Karl Marx an den Unis in aller Munde war.

Und wo war die arbeitende und lernende Jugend?

Im Unterschied zu den führenden Leuten im SDS waren wir davon überzeugt, dass politische Veränderungen nur durch die Arbeiterklasse im Bündnis mit anderen demokratischen Kräften erreicht werden können. Das hatten wir von Karl Marx und Friedrich Engels begriffen. Uns beschäftigte daher mit den zunehmenden Jugendaktionen die Frage, wie kann neben der studentischen Jugend die arbeitende und lernende Jugend in die Auseinandersetzungen gebracht werden.

Da entstand zwar ein “Sozialistischer Jugendclub” in Koblenz, der sich mit uns ebenso verband wie der “Club junger Marxisten” in Ludwigshafen. Aber insgesamt konnten lose miteinander verbundene Jugendclubs das nicht mehr leisten. Das Fehlen einer bundesweiten sozialistischen Organisation der arbeitenden und lernenden Jugend, die ihre Tätigkeit vom wissenschaftlichen Sozialismus ableitete, wie ihn Karl Marx und Friedrich Engels entwickelt hatten, war auf der Tagesordnung. Der Drang zur Schaffung einer neuen, einer sozialistischen Jugendorganisation nahm also im Herbst 1967 zu.

Junge Kommunisten und Sozialisten aus verschiedenen Bundesländern fanden den Zeitpunkt – auch im Hinblick auf den bevorstehenden 150. Geburtstag von Karl Marx – für gekommen, sich über die Notwendigkeit einer neuen sozialistischen Organisation der arbeitenden und lernenden Jugend zu verständigen und auf diesem Wege nunmehr konkrete Schritte zu gehen. Darüber gab es in allen Regionen unter jungen Kommunisten und Sozialisten, die Mitglieder in verschiedenen Jugendorganisationen oder Jugendclubs waren, Diskussionen. Und die Sache wurde nun organisiert angegangen, von den Kommunisten gefördert.

Anfang Januar 1968 saßen wir in meiner Wohnung in Dortmund zusammen: Wir kamen aus der Jugendbewegung, aus der Jugendclubbewegung, aus der Gewerkschaftsjugend, aus der Naturfreundejugend und hatten dort Funktionen inne. Wir hatten beigetragen zur Entwicklung der Ostermärsche der Atomwaffengegner, an der Entwicklung der Solidarität mit Vietnam, an Aktionen gegen die NPD und gegen den Springer-Konzern. Wir waren also nicht nur einzelne Jugendliche, sondern hatten organisierte Kreise von Jugendlichen hinter uns. Und die dachten ähnlich wie wir. Und alle hatten sozusagen ein Mandat erhalten, sich für die Bildung einer neuen sozialistischen Jugendorganisation auszusprechen.

Wir beriefen nach einer ganztägigen Diskussion eine bundesweite Beratung für Ende Januar 1968 nach Leverkusen ein. An mich erging der Auftrag, unserer Diskussion entsprechend, zur Lage der Jugend zu sprechen, die Notwendigkeit der Gründung einer sozialistischen Jugendorganisation darzulegen und Schritte zur Erreichung dieses Zieles zu skizzieren. Wir wollten erreichen, dass es möglichst zur Bildung eines Ausschusses zur Gründung der Jugendorganisation kommt. Es wurde ein Aufruf erarbeitet. Wir strebten an, den 150. Geburtstag von Karl Marx mit der Gründung unserer Organisation am 5. Mai 1968 in Trier begehen.

So entstand am 27./28. Januar 1968 in Leverkusen, im Haus der heutigen Karl-Liebknecht-Schule, der Gründungsausschuss. Nach zweitägiger Beratung verabschiedeten wir einstimmig einen “Aufruf zur Gründung einer revolutionären sozialistischen Jugendorganisation”. Auf dem Wege dahin hatten wir kluge und einfühlsame Berater der Kommunistischen Partei.

Doch beinahe wäre es noch schief gegangen. Mehr in dem abschließenden Teil.

Rolf Priemer war von 1968 bis 1974 Bundesvorsitzender der SDAJ

(Teil 2: “Gemeinsam sind wir unaufhaltsam”. Wie ich die Gründung der SDAJ und den Beginn ihrer Tätigkeit erlebte – Von Rolf Priemer)

 

 

SDAJ-Gründungsausschuss

Die Mitglieder des Gründungsausschuss: Gerd Bauer, Ludwigshafen; Manfred Baumgardt, Duisburg; Günter Bischoff, Gelsenkirchen; Werner Bolte, Bremen; Klaus Czyborra, Essen; Ilona Doll, Essen; Jürgen Düster, Leverkusen; Gerhard Ebel, Frankfurt/Main; Hans-Dieter Finck, Bremerhaven; Armin Franz, Mannheim; Wolfgang Gehrcke, Hamburg; Sylvia Gingold, Frankfurt/Main; Karin Glinski, Gelsenkirchen; Peter Grimmelykhuizen, Leverkusen; Werner Hilke, Hannover; Wolfgang Jerrentrup, Mannheim; Ursel Kaumanns, Düsseldorf; Horst-Dieter Kirchhoff, Gelsenkirchen; Marcella Knipping, Essen; Dieter Keller, Mannheim; Peter Leyendecker, Düsseldorf; Walter Möbius, Mülheim/Ruhr; Rolf Jürgen Priemer, Dortmund; Peter Rath, Dortmund; Wolfgang Rosenbaum, Bremen; Manfred Rosenbleck, Duisburg; Margrit Sittner, Dortmund; Franz Stein, Gelsenkirchen; Peter Tuchscherer, Köln; Heiko de Vries, Bremen.

 

 

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